Golf

Sonne, Grafik und Golf

Thomas 30. April 2010

Eben noch im Skiurlaub, jetzt schon wieder in der Sonne – zack – so schnell kann’s gehen. Wie man an dem Datum dieses Eintrags unschwer erkennen kann, gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Ich war in Spanien, hab allerdings meine Kamera vergessen. Da ich mich jedoch nicht wirklich bewegt habe, hätte ich Euch auch kaum neue Bilder präsentieren können. Außer vielleicht den wunderschönen Ausblick vom Cabo de San Antonio auf unserem Hausberg Montgó.
Kurz danach hatte ich Besuch von Dietrich, der zusammen mit Kollegen aus Dresden und mit mir, zusammen mit Kollegen aus Wiesbaden auf die SEE #5 Conference gegangen ist. Ehrlich gesagt hatte ich mir deutlich mehr versprochen, aber ein paar nette Themen waren doch dabei. So richtig umgehauen hat’s mich jedoch nicht – vor allem war es schade bei dem grandiosen Wetter im Wiesbadener Schlachthof zu sitzen. Zum Glück war der vorletzte Vortrag dann so schlecht gemacht, dass ich mich kurzerhand mit einer Kollegin bei einem Radler in die Sonne verzogen habe.
Letztes Highlight war meine erste halbe Runde (sprich: 9 Loch) auf dem Mainzer Golfclub in Budenheim. Ein wirklich toller Platz, gebaut auf dem Gelände einer alten Müllkippe und eines Steinbruchs. Faszinierende Landschauft und verdammt schwer zu spielen. Aus irgendeinem Grund habe ich aber gut gespielt und liebäugele seitdem mit der Anschaffung eines Mizuno MP 630 CLK, da man in Budenheim fast komplett auf einen Driver verzichten kann. Dagegen spricht allerdings die Tatsache, dass ich mit einem Eisen 3 ziemlich genau 200m weit abgeschlagen habe…(sogar geradeaus)…schwierig, zumal ich ja Hybride nach wie vor gern als Idiotenschläger bezeichne…andererseits sollte man sich keiner Neuerung verschließen. Empfehlungen?

Mit der Lizenz zum Spielen

Thomas 8. August 2007

Endlich finde ich in diesen, von Stress geprägten Zeiten etwas Ruhe, um Euch mit neuen Zeilen zu beglücken. Zwar ist es schon fast zwei Wochen her, aber ich habe endlich die Lizenz zum Spielen! Ja was fragt sich nur? Zum Golfspielen – und zwar im Auftrag Kindern dieses schwierige Handwerk näher zu bringen. So habe ich insgesamt zwei Wochenenden von morgens bis abends an der Sportschule Grünberg verbracht, um mich vormittags sanft und unterhaltsam mit Informationen über rechtliche Fragen, Spieltheorie und Pädagogik auseinanderzusetzen. Anschließend ging es dann, nach einem leckeren Mittagessen (Strammer Max im Restaurant am GC Winnerod, sehr zu empfehlen), auf die Driving Range, um Standardlehrformen für Schwünge und auch Spielformen für Kinder auszuprobieren. Unter anderem mussten wir auch in Zweier-Teams Lehrstunden vorbereiten und symbolisch durchführen, um unsere Methodik ins Unermessliche zu verbessern. Dabei stand natürlich auch für uns Techniktraining auf dem Programm. Unter Anleitung der ehemaligen Proette und Nationaltrainerin Barbara Helbig wurde unser Spiel geschult – und an sie geht auch mein besonderer Dank, denn nach einem interessanten Hinweis bzgl. meines Griffs, treffe ich endlich wieder Eisen gerade und mit etwas mehr Schmackes bei weniger Krafteinsatz! Das hat sich doch gelohnt! Und Weisheiten, wie “Ach, da basteln wir eine Voodoo-Puppe, anders kennen das ja diese südafrikanischen Pros das gar nicht.” oder “Warum nennt man die Golflehrer eigentlich Pros? Ganz einfach, das kommt von Prostitution, wir machen es Euch für Geld!” werden unvergessen bleiben. Und nun darf ich mich endlich Jugend-Assistent Golf schimpfen, mit der Lizenz zum Kinder quälen! Hoffentlich folgt darauf irgendwann in naher Zukunft ein C-Trainerschein. Aber abwarten. Wenn jemand jetzt schon bei mir Trainerstunden buchen will, nur keine falsche Scheu zeigen…

Schönes Spiel 2007

Thomas 28. März 2007

Vorgestern war es mir vergönnt meine Saison 2007 mit einer 18 Loch Runde auf dem wunderschönen, aber hundsgemeinen Kurs von La Sella einzuläuten. Das Ergebnis war punktemäßig eher minder erfreulich, aber es hat doch Spaß gemacht endlich wieder gediegen einen Acker umzupflügen. Spielen konnte ich quasi mit meinen neuen und gleichzeitig alten King Cobra II Eisen, die ich dank familieninterner Schlägerrotation neu zur Verfügung hatte. Alt dahingehend, dass der gleiche Satz meine Vorgängereisen zu meinen vor zwei Jahren (Hilfe, ist das lange her) erworbenen Mizuno MX-23 waren.
Die aber wesentlich gravierendere Neuerung war jedoch ein (vermutlich in Höllenfeuern) geschmiedeter Titanhammer, der auf der Runde erstmals zum Einsatz kam: Ein grandioser King Cobra HS 9 Driver, der in Deutschland meinen 400 SZ Ultimate ablösen wird. Dies hat leider auch einen Grund. Dank der Regeländerungen für Driver, ist mein 400 SZ Ultimate ab dem Jahr 2008 für Wettspiele aller Art verboten. Das Kürzel “Ultimate” macht dabei den kleinen, aber feinen Unterschied aus: Dies bezeichnet Modelle mit einem zu hohen “Trampolineffekt”, bei denen der Ball durch den Driver im Treffmoment übermäßig beschleunigt wird. Nicht nur King Cobra Modelle sind betroffen, sondern eine ganze Liste von Modellen verschiedenster Hersteller sind ab nächstem Jahr nicht mehr zugelassen.
Der neue Driver ließ sich jedoch vom Start weg sehr gut beherrschen und überzeugte mit schöner Flugbahn, ordentlicher Fehlerverzeihung und einer beeindruckenden Weite. Damit konnte er sogar meinem Vorgängermodell den einen oder anderen Meter abnehmen. Für Freunde technischer Daten: 460cc mit regular Flex Graphitschaft und 10,5 Grad Schlagflächenneigung. Geht ab wie Schmidts Kater…Hund, Katze, Maus. Einziger Wermutstropfen bleibt allerdings der Klang. Wo der alte Driver noch klang, als werfe man mit Steinen auf eine leere Bierdose (also ordentlich Geschepper), klingt der neue so, als werfe man auf eine volle Dose. Somit also ein dumpferes Schlaggeräusch, was zwar weniger aggressiv klingt, aber dadurch etwas gesellschaftstauglicher ist, da man nicht von allen Seiten angeglotzt wird, wenn man damit gediegen einen gigantischen Miss-Hit auf der Driving Range fabriziert. Naja, Miss-Hit kann’s ja eigentlich nicht geben, denn das würde wiederum an mangelndem Können liegen. Und der aufmerksame Beobachter weiß: “Kann-nich wohnt ja meistens in der will-nich Straße” In diesem Sinne ein schönes Spiel!

MixeDD: Dresden Fernsehen

Thomas 10. Juli 2006

Ein Mal im halben Jahr gibt es auf dem ortsansässigen Lokalsender Dresden Fernesehen das Studentenmagazin “MixeDD” zu sehen. In der kommenden Folge (voraussichtlich Oktober) sind Peter und ich mit einem Beitrag über Golf als Studentensport vertreten. Diesen könnt ihr hier schon vorab, allerdings lizenzbedingt ohne Hintergrundmusik, begutachten. Viel Spaß und gute Unterhaltung! Denkt dran: kein Eis, kein Film!

Drive to Hell

Thomas 6. Juli 2006

Heute waren Peter und ich den ganzen Tag auf der Golfanlage Ullersdorf unterwegs. Man mag jetzt denken wir haben den ganzen Tag nichts getan – aber falsch gedacht! Unter Aufbietung unserer geistigen und körperlichen Höchstleistungen haben wir fast 40 Minuten Filmmaterial für unseren Beitrag über Golf in Dresden für das Dresdner Studentenmagazin “MixeDD” gedreht. Geschnitten wird kommenden Sonntag und hoffentlich wird das Endprodukt dann am Montag abgesegnet. Am Ende des heißen Tages konnte doch noch etwas der Schläger geschwungen werden und dabei entstanden nette Videos. Zu sehen gibt es einen zünftigen Drive und Peters erste “Gehversuche” beim Golfspiel. Da ich mich reichlich verputtet habe bei den Aufnahmen und das noch nicht schneiden konnte (inklusive Ausrastern), fehlt dieses Video noch. Aber das kommt hoffentlich auch noch! Der Beitrag wird dann nach Fertigstellung ebenfalls hier zu finden sein!