MacLife

Stay where you are…

Thomas 26. Oktober 2008

iPhone Tech Talkwe’re coming to you! Unter diesem Motto hat Apple zu seiner iPhone Tech Talk World Tour geladen. Für Ben und mich traf das nicht ganz zu, denn am Freitagmorgen ging es um 4 Uhr Richtung München. Mit von der Partie noch Anne und Krissi – mit der Lizenz zum Shoppen. Die, der Uhrzeit entsprechende, leere Autobahn und gutes Wetter haben uns zügig nach München gebracht, sodass noch ein kleines Frühstück vor Beginn der Tech Talks im Audimax der TU München drin war. Anschließend folgte bis 17.15h abwechselnd Sitzen und Essen, gelegentlich unterbrochen von Toilettengängen. Dazu wurde von drei Apple Evangelists (ich werde später übrigens Prophet) über Grundlagen von iPhone-Entwicklung gesprochen. Zwar hätte man das Ganze auch in Büchern nachlesen können, aber so war es doch interessant die Informationen von Profis aus erster Hand zu erhalten. Was genau gesagt wurde? Darüber darf ich hier leider nicht sprechen, sonst kommt Steve Jobs (siehe letzter Beitrag) und reißt mir den Kopf ab. Schließlich war es ein “confidential event”. Aber die Quintessenz des Ganzen war “Define, Refine, Realize” und GANZ WICHIG: “make it iPhone”. In diesem Sinne wird meine weltbeherrschende Mensa App für die TU Dresden demnächst zum kostenlosen Kassenschlager.
Abgerundet wurde der lange Sitz-Ess-Tag noch durch ein Abendessen im Café Mozart. Klingt kitschig? Leider falsch, denn es impliziert eher gigantische Schnitzel, oder in meinem Fall einen Mozart Cheeseburger XXL. Super Sache! So ging der Tag auch zu Ende und dank Bens Cousin und Thomas/Julias Unterstützung konnten wir in Ruhe in den Samstag starten, an dem es, nach kurzem Viktualienmarktbesuch auch wieder zurück nach Dresden ging.
In diesem Sinne: Stay tuned for great iPhone apps!

Ach ja: Neben kostenlosem Essen gab’s auch noch lustige Nerd-Shirts! Hurra, ein T-Shirt umsonst und kostenlos! Dann kann ja dem späteren Hackerdasein nichts mehr im Wege stehen. Körperhygiene wird ab sofort eingestellt. Denn wie ich bereits gelernt habe, macht es ja keinen Sinn ein T-Shirt, geschweige denn sich selbst zu waschen. Schließlich ist es ja egal, ob man ein vollgeschwitztes T-Shirt noch mal vollschwitzt, oder ob man ein frisch gewaschenes vollschwitzt. Is klar, ne?!

Start der Diplomarbeit

Thomas 2. September 2008

Seit gestern ist es offiziell: Ich schreibe meine Diplomarbeit! Somit wird dieses Thema wahrscheinlich etliche kommende Blogeinträge beherrschen. Zugegeben, in letzter Zeit gab es nicht allzuviele davon. Aber ich gelobe Besserung!

Das Thema ist mit dem klangvollen Namen “Multimodale Erkundung großer Informationsräume mittels eines iPhone” umrissen. Dabei geht es um die Darstellung von großen Informationsmengen und Daten mit hoher Informationsdichte durch (wahrscheinlich) eine sogenannte perspektivische Wand auf dem iPhone. Implementiert wird das Ganze in Objective-C.

Ziel ist es diese Darstellungsmethode durch Kippen und/oder Fingergesten auf dem Telefon zu steuern. Die Evaluation des Beispielsystems soll ebenfalls einen wichtigen Bestandteil der Arbeit ausmachen. Um meine Gedanken zu ordnen benutze ich das nette Tool Compendium, das ich auch schon in meiner Belegarbeit vorgestellt hatte.

Geschrieben wird in Verbindung mit der IBM Research and Development GmbH in Böblingen, bei der ich derzeit auch die ersten Wochen verbringe, um vor Ort einen guten Start hinzulegen. Die erste Änderung gab es gleich am ersten Tag, denn die Arbeit wird nicht auf Deutsch verfasst, sondern im besten Denglisch Englisch. Mal schnell den Rost von meinem Englisch abklopfen und los geht’s mit “Multimodal Exploration of Large Information Space using an iPhone” – klingt ja auch gleich ganz anders…

Da steckt Bewegung drin!

Thomas 22. März 2007

Trotz des unheimlichen Arbeitsstresses hier in London, konnte ich es endlich schaffen, mir einen der Workshops im weltgrößten Apple Store anzugucken. Natürlich habe mir nicht irgendeinen beliebigen iLife Workshop herausgesucht, sondern gleich mal eine Etage höher gegriffen und mich eine Stunde lang über die Möglichkeiten und Arbeitsweisen von Motion informiert. Wer mich in Bezug auf derartige Pro-Tools kennt, weiß genau, dass ich schon seit Ewigkeiten von diesem Software-Spielzeug begeistert bin. Dabei handelt es sich um eine Anwendung zur Erstellung und Bearbeitung von hochauflösenden Grafikanimationen in Echtzeit. Ja ich weiß, dreiviertel meiner Leser werden spätestens an dieser Stelle in den wohlverdienten Büroschlaf übergegangen sein…aber das ganze Tool ist schon mächtig und schließlich muss man ja als Medieninformatiker und Apple-Jünger immer informiert sein.
Im Anschluss an die sehr gut und nett gemachte Präsentation, die auch immer wieder durch Publikumsfragen ergänzt wurde, habe ich doch direkt an einem neuen 24″ iMac das ganze ausprobiert und den Werbespot für einen Pontiac, der als Demo-Material zur Verfügung stand, etwas verhunzt…äh verbessert. Naja, etwas Spielerei muss ja auch sein, aber wie hat das John aus dem Creative Studio des Stores so schön gesagt: “Motion is a bad thing. You’ve got a project to work on, but suddenly you find yourself playing around with it for three hours, trying out all these cool effects, without making any progress with your real project.”

iWoz there!

Thomas 20. Oktober 2006

Am gestrigen Donnerstag Abend hatte ich das Vergnügen einen der Menschen kennen zu lernen, der, zusammen mit “His Steveness Jobs”, die wunderbare Firma Apple ins Leben gerufen hat. Richtig geraten, es handelt sich um den Hardware-Guru der Computerpionierzeit: Steve Wozniak. Ich war auf der Präsentation seines Buches “iWoz”! Dort erzählte er einige lustige Geschichten über seine ersten Erfahrungen mit Computern (was zu seiner Zeit noch wirklich etwas Besonderes war) und erklärte, wie er “mal so eben” mit Apple die weltweite Computerrevolution ausgelöst hat. Die Geschichten waren wirklich sehr interresant, gerade für mich als MacAddict, aber der gute Herr schreckt auch nicht davor zurück des öfteren zu erwähnen, dass er so ziemlich alles erfunden hat, was dem Computer den Einzug in die heimischen Wohnzimmer ermöglichte. Natürlich habe ich mir bei der Gelegenheit auch gleich das Buch zugelegt und bin nun gespannt, wie sich das alles Schwarz auf Weiß liest. Eine Widmung bei der anschließenden Signierstunde gab’s natürlich auch. Ja, das klingt alles total nach Geek, aber es ist für einen MEDIENinformatik-Studenten doch schon etwas ganz Spezielles einen der Urväter der heutigen Computer kennen zu lernen und ein paar Worte mit ihm zu wechseln. Ich weiß, die meisten unter den geneigten Lesern können das nicht nachvollziehen.

Und für alle, die es interessiert: Wir hatten letzten Samstag Feueralarm im Langton Close (ca. 22h), Mittwoch hier im Astor College (ca. 21h) und am Donnerstag dann noch mal Feueralarmtest im Astor College. Ich wüsste auch sonst nicht was ich mit meiner Freizeit anfangen sollte, wenn ich nicht immer bei Feueralarm das Haus verlassen müsste…

London Impressions

Thomas 26. September 2006

Da ich heute ausnahmsweise mal nicht in einem Pub oder einem Club war, konnte ich zusammen mit meinem Kommilitonen Jens ein wenig London erkunden. Somit gibt es hier – neben den fünf Bildern dieses Beitrags – auch ein neues Headerfoto. Abgebildet ist der Herrschaftszeiten-es-ist-doch-nur-ne-Kreuzung Picadilly Circus im Herzen Londons. Einen obligatorischen Besuch im Apple Store an der Regent Street konnte ich mir natürlich nicht verkneifen, obwohl dieser derzeit leider umgebaut wird. Nichtsdestotrotz sind die Apple Retail Stores sehr sehenswert! Interessanter Weise wurde ich gleich gefragt, ob die Fotos denn “professional” wären. Auf meine Antwort, dass ich nur ein Mac-Fan sei, bekam ich mit einem netten Lächeln nur zu hören “We haven’t got Fans – just happy Customers”…